WELTMEISTER im Berglauf!!! OMG ist das wirklich passiert???

29.06.2026 20:33

 

Nun, man muss keinen schwarzen Gürtel in Sportphysiologie haben, um nachvollziehen zu können, dass man bei 35°C im Schatten weder persönliche Bestleistungen noch Streckenrekorde in einem Ausdauersport-Wettbewerb erzielen kann, aber den Temperaturrekord für Janske Lazne haben wir geknackt und können somit sagen: Wir Berglauf-Senioren haben geliefert und die Veranstalter nicht enttäuscht :-).
 
Nee, Spaß beiseite und hin zum eigentlich Wichtigen - der WM:
Da meine Teilnahme aufgrund einer hartnäckigen Lungenentzündung, mit der ich mich im Vorfeld der WM habe herumschlagen müssen und wegen der ich auch schon den Gebirgstäler-Halbmarathon im Mai abgesagt hatte, eine Zeit lang auf der Kippe stand, war ich sehr glücklich, dass sich in den letzten Wochen abzeichnete, dabei sein können. Ich hatte mich ja nicht nur auf die WM vorbereitet, sondern mich auch sehr auf das Event gefreut, denn Janske Lazne (dort fand im Jahr ???? schon einmal Berglauf-WM statt) ist definitiv eine Reise wert und ich habe nur die besten Erinnerungen an dieses kleine verschlafene Örtchen inmitten des Riesengebirges.
 
Natürlich ist seit Langem klar, dass die WM mein persönliches Highlight der diesjährigen Laufsaison werden würde. Ich hatte das allerdings schon rein aufgrund der sportlichen Bedeutung so eingestuft. Heute, drei Tage danach, weiß ich, sie ist es auch aufgrund des Ergebnisses und sehr wahrscheinlich auch das absolute Highlight meines Sportler-Lebens, denn, ich kann es selber noch gar nicht glauben, aber seit Fr. darf ich mich ganz offiziell "Berglauf-Weltmeister" nennen!
 
Wer schon den einen oder anderen Bericht von Läufen hier auf der Homepage oder auf Plattformen von sozialen Medien gelesen hat, weiß, dass mir Sonne und Hitze beim Laufen schon immer lieber war als Kälte oder Nässe und so war natürlich klar, dass mir diese extremen Temperaturen eher entgegenkommen, aber dass ich die Ziellinie nach xxx km und 780 zu erklimmenden Höhenmeter als 5. meiner Altersklasse M55 überqueren würde und zusammen mit meinen beiden Kameraden Thomas Langer und Markus Mey als Team Deutschland die Goldmedaille gewinnen würde, daran hätte ich nicht im Traum gedacht und umso geiler ist das! :-)
 
Apropos Traum: Dazu fallen mir noch gleich zwei Dinge ein:
1. Da ich die Sache noch immer nicht richtig realisiert habe, auch jetzt nicht, da ich diese Zeile schreibe und Alles noch total surreal wirkt, hoffe ich, dass nicht gleich der Wecker schellt, mich aus diesem Traum rausreißt und ich feststellen muss, dass es erst Fr. morgen ist und der Lauf noch gar nicht war :-).
Und 2. Seit ich vor über 20 Jahren mit dem wettkampfmäßigen Laufen angefangen habe, war es immer ein Traum von mir, 1 X im Leben eine Goldmedaille bei einem internationalen Wettbewerb zu gewinnen und die Nationalhymne zu hören (s. Video unten). Dieser Traum ist nun in Erfüllung gegangen und hat einen Gänsehautmoment erzeugt, den ich sicher nie vergessen werde.
 
Hier noch einige Impressionen rund um das Event
Ausgerechnet inmitten der extremen Hitzewelle, die ganz Mitteleuropa im Würgegriff hatte und an vielen Orten für Allzeit-Temperaturrekorde sorgte, fand am vergangenen Fr. die Berglauf-WM der Senioren in Janske Lazne (Tschechien) statt. Die Veranstalter hatten im Vorfeld zwar auf Rekorde gehofft, meinten wohl aber eher die Streckenrekorde für die bekannte Berglaufstrecke vom Ortskern hoch auf den 1.300m hohen Cerna Hora und nicht die Temperaturen. Wie dem auch sei, man muss keinen schwarzen Gürtel in Sportphysiologie haben, um nachvollziehen zu können, dass man bei 35°C im Schatten weder persönliche Bestleistungen noch Streckenrekorde in einem Ausdauersport-Wettbewerb aufstellen kann (s. u. Bild meiner Sportuhr zum Thema Risiko :-), aber den Temperaturrekord für Janske Lazne haben wir geknackt und können somit sagen: Wir Berglauf-Senioren haben geliefert und die Veranstalter nicht enttäuscht :-).
 
Nee, Spaß beiseite und hin zum eigentlich Wichtigen - der WM:
Da meine Teilnahme aufgrund einer hartnäckigen Lungenentzündung, mit der ich mich im Vorfeld der WM habe herumschlagen müssen und wegen der ich auch schon den Gebirgstäler-Halbmarathon im Mai absagen musste, eine Zeit lang auf der Kippe stand, war ich glücklich dabei sein zu können. Ich hatte mich ja nicht nur auf die WM vorbereitet, sondern mich auch sehr auf das Event gefreut, denn Janske Lazne (dort fand im Jahr 2013 schon einmal die Berglauf-WM statt) ist definitiv eine Reise wert und ich habe nur die besten Erinnerungen an dieses kleine verschlafene Örtchen inmitten des Riesengebirges.
Natürlich ist seit Langem klar, dass die WM mein persönliches Highlight der diesjährigen Laufsaison werden würde. Ich hatte das allerdings schon rein aufgrund der sportlichen Bedeutung so eingestuft. Heute, drei Tage danach, weiß ich, sie ist es auch aufgrund des Ergebnisses und sehr wahrscheinlich auch das absolute Highlight meines Sportler-Lebens, denn, ich kann es selber noch gar nicht glauben, aber seit Fr. darf ich mich ganz offiziell "Berglauf-Weltmeister" nennen!
 
Ja, Ihr habt richtig gelesen, aber wie konnte das passieren? Ehrlich gesagt, so ganz habe ich das auch noch nicht verstanden und vermutlich werde ich das auch nie, aber wer schon den einen oder anderen Bericht von meinen Läufen hier auf der Homepage oder auf Plattformen von sozialen Medien gelesen hat, weiß, dass mir Sonne und Hitze beim Laufen schon immer lieber waren als Kälte oder Nässe und so ist es durchaus möglich, dass mir diese extremen Bedingungen vielleicht eher entgegenkamen als der Konkurrenz, aber dass ich die Ziellinie nach 7,8 km und 851 zu erklimmenden Höhenmeter als 5. meiner Altersklasse M55 überqueren würde und zusammen mit meinen beiden Kameraden Thomas Langer und Markus Mey als Team Deutschland die Goldmedaille gewinnen würde, daran hätte ich nicht im Traum gedacht - umso geiler ist das jertzt! :-)
 
Apropos Traum: Dazu fallen mir noch gleich zwei Dinge ein:
1. Da ich die Sache noch immer nicht richtig realisiert habe, auch jetzt nicht, da ich diese Zeilen schreibe und Alles noch total surreal wirkt, hoffe ich, dass nicht gleich der Wecker schellt, mich aus diesem Traum rausreißt und ich feststellen muss, dass es erst Fr. morgen ist und der Lauf noch gar nicht stattgefunden hat :-).
Und 2. Seit ich vor über 20 Jahren mit dem wettkampfmäßigen Laufen angefangen habe, war es immer ein Traum von mir, 1 X im Leben eine Goldmedaille bei einem internationalen Wettbewerb zu gewinnen und die Nationalhymne zu hören (s. Video unten). Dieser Traum ist nun in Erfüllung gegangen und hat Gefühle erzeugt, die ich gar nicht in Worte fassen kann. Daher versuche ich stattdessen Bilder und ein Mini-Video (s.u.) sprechen zu lassen, die die Gänsehautmomente, die ich sicher nie vergessen werde, festgehalten haben.
 
Hier die Impressionen rund um das Event:
 

Einlauf der 38 Nationen /  Qualen auf der Strecke

Kurz vor dem Ziel - das Lächeln gewinnt die Oberhand über die Schmerzen

Das Gefühl im Ziel ist unbeschreiblich und das danach mit der Goldmedaille erst recht :-)

Ach ja, das ist, was meine Laufuhr zu meiner Aktivität meinte :-)

 

Und dann natürlich das geilste überhaupt - die Siegerehrung mit der Hymne:

Mit diesem unerwarteten Erfolg und einem meiner schönsten Erlebnisse meines Läufer-Lebens kann ich nun auch einen weiteren Punkt auf meiner Bucket-Liste streichen. Aber freut Euch nicht zu früh, denn es gibt noch weitere, so dass ich Euch auch sicher noch in Zukunft mit dem einen oder anderen Bericht über irgendwelche Reisen, Sportereignisse oder sonstwas an selber Stelle weiter prenetrieren werde :-).

Bis dahin, liebe Grüße vom stolzen frisch gebackenen Weltmeister :-)