Paukenschlag zum Jahresabschluss

01.01.2026 15:54

Silvesterläufe sind mir ja schon seit vielen Jahren eine liebgewonnene Tradition, das Jahr auch sportlich ausklingen zu lassen, die ich auch nicht missen möchte. 2024 lag ich leider mit Grippe im Bett, aber in diesem Jahr hat's wieder hingehauen und Claudi und ich haben uns mal etwas Neues ausgedacht.

In Altach findet am letzten Sonntag des Jahres der zweitgrößte Silvesterlauf Österreichs statt und wenn einen die Veranstalter schon mal einladen, dann geht der Schwabe in mir durch, der sich dann natürlich die Startgebühren spart :-).

Dass ich mittlerweile bergauf wieder mithalten kann, wusste ich ja spätestens seit dem Deutschen Meister Titel im Berglauf von diesem Jahr, aber was seit meinen Knie-OPs einfach nicht mehr so richtig funktioniert hat, waren die schnellen Läufe im Flachen. Von daher wusste ich auch nicht so genau wo ich bei klassischen Volksläufen stehe und was ich für die 12,4 völlig flachen Kilometer in Altach als Durchschnitts-Pace, bzw. Durchschnittsleistung, anpeilen sollte. Letztlich stand ich dann mit dem Ziel, vllt. etwas über 300 Watt im Schnitt durchhalten zu können, was einer Pace von ca. 4 min./km und eine Endzeit von knapp unter 50 min. bedeutet hätte, an der Startlinie (der mit der auffälligen neongelb/schwarzen Mütze :-) ) 

In Altach herrschten zum Startzeitpunkt noch Minusgrade und dass im Vorfeld wärmende Sonne angekündigt war, entpuppte sich relativ schnell als "Fake-News", so dass mir eigentlich gar nichts anderes übrig blieb als die ganzen Vorsätze in Sachen Pace und Leistung in die Tonne zu treten. Um nicht auf der Strecke zu erfrieren, musste der Puls und somit zwangsläufig auch die Laufgeschwindigkeit hochgeschraubt werden und ob ich das dann letztlich durhhalten würde oder nicht, hat mich plötzlich überhaupt nicht mehr interessiert. Ich wollte einfach nur schnellstmöglich unter die heiße Dusche!

Und die Aussicht darauf hat mich offensichtlich deutlich mehr motiviert als die ursprünglich angepeilten Vorgaben in Sachen Laufgeschwindigkeit, denn am Ende hatte ich diese mit einer Endzeit von 45:32 min., also einer Pace von 3:40 min./km oder einer Leistung von 333 W geradezu pulverisiert und durfte zur Siegerehrung der Altersklassensieger

Für mich war das ein echter Paukenschlag - ein sehr erfreulicher, der mich für das neue Jahr 2026 unfassbar motiviert und ich kann es jetzt schon kaum erwarten herauszufinden, was das neue Laufjahr bringen wird! 

Ach ja, bevor Ihr nachfragt, selbstverständlich hat Claudi den fälligen Schnaps für die 333 W zuhause sofort eingefordert :-)))

So, das war's für's Jahr 2025. STARTET alle gut ins und im Jahr 2026 und bleibt gesund!